REVIEWS, KURZ: bombay bicycle club, katy b, bwani junction

Posted on Februar 19, 2014

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BOMBAY BICYCLE CLUB – so long see you tomorrow (island)

Müde werden die wohl nie. Bereits bei Album 4 sind Bombay Bicycle Club angekommen und jedesmal haben sie sich ein bißchen neu erfunden, sie liefern also sozusagen ihr viertes Debüt ab. Hier zum Beispiel entdecken sie Synthies, Bombast und die Disco – ähnlich wie es Chapel Club vor ihnen getan haben.

KATY B – little red (rinse / sony / columbia)

Runde zwei für Londons Grime-Soul-Superstar. Katy B hat in der Deluxe-Variante sogar 17 Songs angesammelt, inklusive Kooperationen mit dem anderen Grime-Soul-Superstar Jessie Ware und mit dem zukünftigen Piano-Soul-Superstar Sampha. Bei soviel Soul-Superstar-Power ist es kein Wunder, dass das Album noch mehr auf Charts getrimmt ist als der Vorgänger.  Ein Wunder allerdings ist es, dass es trotzdem richtig klasse geworden ist.

BWANI JUNCTION – tongue of bombie (aksatak)

Bwani Junction, das waren die mit dem Tophit „Two bridges“ und einem Debütalbum, das arg pubertär war und wenig zu bieten hatte. Und geht es nach der Aufmachung von Album 2, hat sich da wenig geändert: Diese gleicht nämlich einer typischen Melodicpunkplatte (inkl. Grimassenschneiten bei den Bandfotos) der 90er und 00er auf Fat Wreck oder Burning Heart und hat wieder ein Tier (dieses mal keinen Gockel, sondern ein Kalb) auf dem Cover. Die Musik ist erwachsener, irgendwo zwischen Vampire Weekend, Punk, Britpop und langweilig.

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Posted in: beurteilt